Projektbeispiele

Je nach Schwerpunktthema oder Ausrichtung des Unterrichtes zeigen wir auf dieser Seite beispielhafte Projekte. Allerdings zeigen diese Beispiele nur einen Ausschnitt vieler, weiterer Projekt Möglichkeiten.

Portfolio

Konsum/Kunststoff/Konsequenzen

Konsum/Kunststoff/Konsequenzen

Plastikabfall Mit der Wilhelm-Leuschner-Schule (Kastel/Kostheim) haben wir für ein Umweltprojekt im Rahmen der Kulturtage AKK Kontakt aufgenommen und offene Ohren gefunden. Die Schulleitung stand von Beginn an hinter allem was wir planten. Eine Einführung in das Thema Plastikmüll und dessen Vermeidung geht mit einem Worshop voraus. Dieser wird von dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) in einem Workshop durchgeführt, der die Kinder über die Bestandteile von Plastik informiert, über die Konsequenzen, die Plastik auf Mensch und Umwelt hat und über Biokunststoff als Alternative. An vielen Stationen dürfen die Schüler forschen, durch das Mikroskop erkennen und begutachten, selber einen Kleber kochen, der die Vorstufe zu einem umweltverträglichen Kunststoff bildet, die dazu benötigte Stärke aus Kartoffeln gewinnen u.v.m. Sie haben in ihren Versuchen erfahren aus welchen Komponenten Plastik hergestellt werden kann bzw. bislang hergestellt wurde. Daraus haben sie ableiten können, dass anorganische Stoffe unsere Umwelt sehr schwer belasten. Sie sind nicht kompostierbar und bleiben als Belastung vorhanden. Sie treiben sie z.B. in den Weltmeeren und werden den Meeresbewohnern zum Verhängnis. Mikroplastik befindet sich längst auch in unserer Nahrungskette. Auf sehr vielen Wegen, die wir bei unserem Konsum und alltäglichen Abläufen nicht bedenken, gelangt es in den Kreislauf und am Ende wieder zurück zu uns, dem Schlusslicht der Nahrungskette. Für alle 6. Klassen steht das Thema Müll in den Fächern Gemeinschaft und Kunst ohnedies auf dem Lehrplan, darum wird schon vor den Sommerferien die damalige 5d auserkoren. Die Schüler haben für die Sommerferien den Auftrag mitgenommen Verbundverpackungen zu sammeln, etwas auszuspülen und nach den Ferien mitzubringen. Schulleitung, Schüler, Eltern und das Kollegium waren ebenso an der Sammelaktion beteiligt wie Freunde, Nachbarn und die Kinder. Das Projekt wurde mit dem Bau eines Floßes beendet, dass fest verankert im Rhein für die nächsten 4 Wochen am Kasteler Ufer lag.

Unterricht Kunst, Werken

Schule Wilhelm-Leuschner-Schule Kastel

Naturpädagogik

Naturpädagogik

Biodiversität Mit der Obermayr Schule durch den Cyperuspark in Mainz Kastel mit Geländeerkundung. Da gibt es eine Menge zu entdecken! Claus, der Teichwart, ist für die Erhaltung der Teiche dort zuständig. Manchmal geht er sogar im Taucheranzug auf den Grund, um dort nach dem Rechten zu sehen. Im alten Kräutergarten dort, dem Karlsgarten, wächst alles Grünzeug, das Karl der Große für eine gesunde Ernährung für wichtig hielt. Er hatte damals kurzerhand erlassen, dass überall wo er Station machte, dies alles vorhanden zu sein hätte. So wurden demgemäß die Karlsgärten angelegt. Heute gibt es nur noch wenige. Einer befindet sich in Aachen, einen gibt es in Berlin und hier in Kastel im Cyperuspark. Die Kräuter dienen der Heilung und Genesung. Unsere Obermayr Kindern durften seltene Brunnenkresse und Wasserminze pflücken, um daraus mit gesammelten Walnüssen eine Pesto zu machen. Im Cyperuspark gibt es eine Küche, um solche Köstlichkeiten zubereiten zu können. Was haben alle dort gelernt? „Dass es wichtig ist, die Natur zu schützen, damit ihre wertvollen Gewächse und Gaben erhalten bleiben – am Ende freuen sich die Menschen darüber!“, sagt ein Schüler.

Unterricht Klassenstunde, Ausflug

Schule Obermayr Schule Wiesbaden

Kleine Bienenschule

Kleine Bienenschule

Biodiversität, globales Lernen In diesem Projekt geht es um den globalen Austausch mit einer Partnerschule in Bhutan. Sowohl im Austauschprojekt wie auch in unserer regionalen Partnerschule wird gemeinsam einmal wöchentlich eine Bienen-AG durchgeführt. Im Wechsel treffen sich die Schülerinnen und Schüler (SuS) für zwei Stunden mit der Imkerin, einer Referentin zum Thema Bhutan, einem Agrar-Referenten und der betreuenden Lehrkraft. In der AG werden durch die Imkerin zunächst Informationen über das Leben der Bienen, die Bienenhaltung und die Bedeutung der Bienen vermittelt. Die SuS werden dabei selbst aktiv, indem sie beispielsweise Bienenkisten basteln oder Bienenweiden einsäen und an allen imkerlichen Tätigkeiten teilnehmen, die innerhalb eines Bienenjahres erforderlich sind. Die Referentin zum Thema Bhutan erarbeitet mit den SuS Informationen und Hintergründe zum gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Bhutan und dem Bruttonationalglück. Der Agrarreferent diskutiert mit den SuS das weltweite Bienensterben, dessen Bedeutung für das Ökosystem und die Prinzipien des Bruttonationalglücks als mögliches Mittel, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Die Lehrkraft wiederholt mit den SuS den vermittelten Stoff. Sie sollte bei den Treffen der SuS mit den Referenten und der Imkerin möglichst immer dabei sein, um die Inhalte mit den SuS aufarbeiten zu können und sie mit den SuS in eine Form zu bringen, in der sie mit der Partnerschule in Bhutan kommuniziert werden können. Der Austausch mit der Partnerschule wird hauptsächlich elektronisch über soziale Medien bzw email erfolgen. Die Neuigkeiten über die Bienen und das kulturelle/soziale Leben, die aus Bhutan kommen, werden mit der Lehrkraft und den SuS gemeinsam in Empfang genommen und besprochen. Aufkommende Fragen der SuS werden gesammelt und beim nächsten Treffen an die Referenten zurückgespielt. Die Kommunikation mit der Partnerschule erfolgt auf Englisch. Die Lehrkraft übernimmt die Aufgabe des Moderators und wird in diesem Projekt auch zum Bienenfach-Mann/Frau. Das Projekt endet mit einer Projektpräsentation über die Bienenhaltung in Bhutan und in der eigenen Region. Im besten Fall kann nach dem Projekt ein eigenes Bienenvolk an der Schule angesiedelt werden, Fachkräfte wurden ja ausgebildet.

Unterricht Kosmische Erziehung

Schule Montessori Schulzentrum mit Partnerschule in Bhutan