To bee or not to bee - Globales Lernen mit der Honigbiene an einer Schule in Bhutan und Deutschland.

An einer Schule in Deutschland und einer Schule in Bhutan wird gemeinsam mit einem Imker ein Bienenvolk angesiedelt. In der Bienen AG lernen die SchülerInnen das Leben der Bienen praktisch und theoretisch kennen. Über das ganze Jahr hinweg tauschen sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 Jahre in Deutschland und Bhutan über Erfahrungen in der Bienenhaltung aus. Zeitgleich erfahren sie vieles über den Lebensalltag, die Gesellschaft, Kultur, das Schulsystem, sowie den Umgang mit Tieren und Umwelt im jeweils anderen Land. Das Curriculum ist auf ein ganzes Schuljahr angelegt und mit dem Bienenjahr in Einklang gebracht. Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Bienentagebuch, in dem sie ihr gelerntes dokumentieren.

Dabei zieht sich das Thema "Bhutan und die Bienen" durch alle Einheiten. Die besondere Bedeutung des Umweltschutzes in der bhutanesischen Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf das Bruttonationalglück, wird untersucht. Es werden Beispiele der praktischen Umsetzung in Bhutan gegeben, wie etwa der Gardening Day, der an allen Schulen einmal wöchentlich stattfindet, Baumpflanzaktionen oder die Verhinderung von wirtschaftlichen Projekten, die dem Umweltschutz entgegengewirkt hätten. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, inwieweit das Bruttonationalglück auch in Deutschland als Vorbild eingesetzt werden könnte und welche Folgen dies für die Umwelt und insbesondere das Leben der Bienen hätte.  

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