Das Bienengelände entsteht ...

Seit dem 20. Mai 2018 (UN Weltbienentag) ist die Kleine Bienenschule mit einem eigenen Grundstück aktiv: zum Anschauen und Beobachten, zum Lernen und Erfahren, angrenzend an die Streuobstwiese unterhalb des Kreishauses in Hofheim. Kinder können hier Bienen erleben. Wo und wie leben Bienen? Wie ernähren sie sich? Bienen gehören zu den wichtigsten Nutztieren der Welt! Neben den Honigbienen gibt es etwa 580 Wildbienenarten in Deutschland. Welche tragende Rolle die Insekten in unserem Lebenssystem spielen, ist allgemein hin bekannt. Dass sie stark gefährdet sind und ihre Population in den letzten Jahren enorm dezimiert wurde aufgrund der fehlenden Lebensräume und ungenügendem Schutz, zeigen uns vielfältige Beobachtungen und Statistiken. Die Honigbiene gehört zu einer der am meist untersuchten Insektenarten. Für Schüler und Schulklassen gibt es jedoch kaum verortete Möglichkeiten, sich praktisch mit diesen wichtigen Bestäubern zu beschäftigen.

Hier setzt die Kleine Bienenschule an, um schon ab Kindesalter die Bedeutung der Bienen kennenzulernen. Sensibilisierung für Insekten und Lernen weil es Spaß macht, weil es einer inneren Überzeugung und eigenen Werten entspricht, kann nur über eine praktische Arbeit erfolgen.

Die Kleine Bienenschule arbeitet auch aufsuchend und unterstützt Einrichtungen mit Bienenschulprojekten und auch auf einem Grundstück in Hofheim, das für Lehrer, Schüler und Interessierte schnell und gut erreichbar ist. Praktische Lernerfahrungen direkt an und mit den Bienen werden möglich gemacht, Unterschiede in der Bienenhaltung anschaulich dargestellt, welche Produkte Bienen herstellen und wie man sie schützen kann.

Das Grundstück mit altem Baumbestand und naturnah gestaltet, soll nicht nur für Bienen ein neues Zuhause werden, sondern auch Schulkinder einladen, um über das Leben der Bienen zu erfahren. Mit unserer Kooperation zur Schlocker Gärtnerei in Hattersheim haben wir Wildkräuter angepflanzt, die nicht nur eine hervorragende Tracht für Honig- und Wildbienen sind, sondern auch für Schüler und Schulklassen das naturnahe Gärtnern aufzeigen.